Nach einer zwischenzeitlihen Pause erscheint nun wieder regelmäßig bei SCOUTREPORT – Das American Football Magazin jeden Mittwoch die NFLinfo als Artikel. Hier schreiben Fans, um euch über die Geschehnisse bei ihren Lieblingsteams zu informieren. In der heutigen Ausgabe trauert die NFL, angeführt von den AFC Teams Miami Dolphins und Baltimore Ravens, um den ehemaligen Spieler/Coach Don Shula, der vor kurzem verstorben ist.

NFL News

Nun ist es offiziell: Es werden keine internationalen NFL-Spiele im 2020 ausgetragen. Die London-Games und das Mexiko-Game wurden zur Sicherheit rund um die Corona-Krise abgesagt. Bitter für uns europäischen Fans, jedoch die einzig sinnvolle Maßnahme.

Auch bezüglich des Schedules gibt es News: Der Spielplan wird am Donnerstagabend auf NFL-Network veröffentlicht und wir werden wissen, wie die NFL mit der besonderen Situation umgehen wird.

Als traurige Nachricht wurde am 4. Mai der Tod von Trainer-Legende und Hall-of-Fame-Coach Don Shula bekannt gegeben. Shula war 26 Jahre Trainer in Miami und ist der erfolgreichste Coach der NFL-Geschichte. Er ist verantwortlich für die einzige perfekte Saison der NFL im Jahre 1972 und brachte es auf 328 Siege. Möge er in Frieden ruhen.

AFC EAST

Buffalo Bills (@seppmaster56)

Die Buffalo Bills haben nach dem Draft noch einen weiteren Defense-Spieler unter Vertrag genommen. Mit Bryan Cox Junior kommt ein Defensive End nach Buffalo, der von 2017 bis 2019 bei den Carolina Panthers spielte, ehe er gewaived wurde und dann zu den Cleveland Browns ging. Insgesamt gelangen ihm in der letzten Saison 14 Tackles und ein halber Sack. Den älteren Bills-Fan dürfte der Name Bryan Cox bekannt vorkommen. Bryan Cox Senior spielte in den 90er als Middle Linebacker bei den Miami Dolphins und wurde von den rivalisierten Bills-Fans gehasst. So streckte Cox Sr. den Bills-Fans im Rich Stadium beide Mittelfinger raus, spukte in Richtung der Fans und prügelte sich fast mit Bills-Spieler im Tunnel. Solche Dinge darf sich sein Sohn nicht erlauben, wenn er lange bei den Bills spielen will.

Ansonsten haben sich in der letzten Woche sowohl Trainer Sean McDermott als auch General Manager Brandon Beane in den verschiedensten Medien geäußert. Dabei ließ McDermott bei der NFL Network Sendung wissen, dass er froh ist, dass Tom Brady nun nicht mehr in der AFC spielt: „Ich schlafe jetzt etwas besser, als die Entscheidung von Tom gesehen habe.“ Bereits zuvor hat Beane bei ESPN gesagt, dass er diese Chance nun nutzen möchte. „Wir wollen die AFC East gewinnen, damit wir ein Heimspiel in den Playoffs haben“, sagte er selbstbewusst. Außerdem stellt Beane klar, dass der Pick von Quarterback Jake Fromm keine Warnung an Josh Allen ist. „Wir haben Fromm hinzugeholt, weil er jemand ist, den wir auf unserem Board hatten, da er in unseren Augen eine tolle College Karriere hatte und er sehr intelligent ist. Er wird für Wettbewerb auf dem Backup-Posten hinter Josh sorgen, aber Josh ist unser fest verwurzelter Starter“, macht der Bills GM klar.

Miami Dolphins (@footballjessy)

Die Dolphins haben sich von zwei ehemaligen Erstrundenpicks getrennt. Charles Harris, Defensive End, wurde 2017 an Nummer 22 ausgewählt, schaffte es aber nie sich als Starter zu etablieren. Er wurde für einen Siebtrundenpick 2021 an die Atlanta Falcons abgegeben. Der damals an Position 28 von den Dallas Cowboys gewählte Defensive End Taco Charlton, welcher seit vergangenem September in Miami spielte, wurde nach dem Draft gewaived. Er hat mittlerweile in Kansas City unterschrieben.

Ein schwerer Schlag traf die Dolphins dann am 4.5., Don Shula, legendärer Head Coach, der von 1970 bis 1995 die Dolphins coachte verstarb im Alter von 90 Jahren. Shula war Teil der Dolphins-Mannschaft von 1972, die alle Saisonspiele inklusive Super Bowl gewinnen konnte, bis heute ein Kunststück, das nie wiederholt werden konnte. Auch im Jahr darauf gewann Shula einen weiteren Super Bowl Ring und ist der einzige Head Coach, der die Dolphins an die Spitze der Footballwelt führen konnte.

New York Jets (@GGG_Basti)

Die Jets haben vor der am Montag abgelaufenen Deadline die Fifth Year Option für All-Pro Safety Jamal Adams (24) gezogen und binden ihn so bis zum Ablauf der Saison 2021 an die Franchise. Bereits seit Wochen wird über einen möglichen Langzeitvertrag gesprochen und laut General Manager Joe Douglas haben erste Gespräche stattgefunden. Die Aktivierung der Fifth Year Option ist ein erster Schritt, um weitere Zeit zu gewinnen. Das Gehalt für das Option Year ist identisch mit dem für das Transition Tag und bringt für die Position des Safeties 2021 9,86 Millionen Dollar für Jamal Adams ein, sollte eine vorzeitige Verlängerung nicht zustande kommen.

Aus derselben Draftclass wie Jamal Adams, 2017, stammt Free Safety Marcus Maye (27). Der Second Round Pick hat die an ihn gestellten Erwartungen vollumfänglich erfüllt. Auch sein Vertrag läuft nach der Folgesaison aus. Im Gegensatz zu Jamal Adams besitzen die Jets jedoch keine Fifth Year Option und mit Safety Ashtyn Davis wurde im diesjährigen Draft ein Spieler verpflichtet, der ähnliche Anlagen wie Maye besitzt.

Nach einem Bericht von Manish Mehta (NY Daily News) hat es bereits erste Gespräche mit nicht näher bezeichneten Teams gegeben, die einen Trade von Marcus Maye noch in der laufenden Offseason beinhalten könnten. Ob etwas an diesem Bericht dran ist, wird sich in den Folgewochen zeigen.

New England Patriots (@FichtenMoped_W)

Es bleibt eine Zeit des Umbruchs in New England, denn mit Fullback James Develin verliert das Team von Bill Belichick einen weiteren großartiger Spieler der letzten Jahre. Der 31-Jährige hängt verletzungsbedingt seine Cleats an den Nagel, denn die Nackenverletzung, die ihn einen Großteil der letzten Saison kostete, erwies sich als schwerwiegender und verhindert somit eine Fortsetzung seiner Karriere. Insgesamt gewann er mit den Pats drei Super Bowls und wurde 2017 als erster Patriots-Fullback nach Sam Cunningham 1978 in den Pro Bowl gewählt. Eine ziemlich starke Karriere für eine Position, die in der heutigen NFL immer mehr an Bedeutung verliert.

Profitieren könnte von diesem Roster Move dagegen unser deutscher Fullback Jakob Johnson. Nachdem er letzte Saison bis zu seiner Verletzung die Rolle von Develin übernahm und dabei einen guten Job machte, konkurriert er nun gegen Free Agent-Signing Dan Vitale um einen Platz auf dem finalen Roster der Patriots. Ebenfalls erfreulich aus deutscher Sicht: Sebastian Vollmer wurde als Right Tackle in das All Decade Team der 2010er gewählt.

Am meisten dürfte die Patriots-Fans aber das Comeback von Tight End Rob Gronkowski überrascht haben. Doch anstatt wieder für die Patriots, wird „Gronk“ nach einem Trade mit den Tampa Bay Buccaneers nun wieder mit seinem alten Kumpel Tom die Küsten Floridas unsicher machen. Den im Trade erhaltenen 4th Round Pick gab man übrigens prompt im Draft an die Raiders weiter, um in der dritten Runde Tight End Devin Asiasi zu verpflichten.

Weitere Roster-Moves: Defensive Lineman Keionta Davis und Defensive Back Obi Melifonwu wurden entlassen.

Justin Rohrwasser: Ein Armutszeugnis für alle Beteiligten

AFC North

Baltimore Ravens (@simon19481)

Ich hatte letzte Woche geschrieben, dass die Draft der Ravens als gut angesehen wurde. Arif Hasan hat eine spannende Analyse auf theathletic.com zur Evaluation geliefert, der nach die Ravens den fünftbesten Draft geliefert haben. Lesenswert!

Traditionell legt man in Baltimore Wert auf compensatory picks. Nach der Draft spielen Neuverpflichtungen keine Rolle mehr in der Formel dafür, weswegen in dieser Phase der Offseason die restlichen Free-Agents in den Fokus der Ravens geraten.

Die Ravens haben noch etwa zehn Millionen Dollar an Capspace. Bedarf gibt es noch auf SAM bzw OLB – Matthew Judon hat seinen Franchise Tag noch nicht unterschrieben. Auch auf CB kann man noch was machen und ein Possession WR würde dem Roster gut tun.

Besonders auf Corner tummeln sich noch einige große Namen (Ryan, Talib, Joseph um ein paar zu nennen) auf dem Markt. Paul Richardson könnte ich mir als Ergänzungsspieler mit einem prove-it auf WR Deal ausmalen. Und als Traumszenario für die Passrush-Rotation ist Terrell Suggs verfügbar, der nach dem Abgang letztes Jahr seine Karriere standesgemäß in Baltimore beenden könnte.

Der Tod von Don Shula muss hier erwähnt werden. Auch wenn man ihn eher mit den Dolphins verbindet, war er Spieler in Baltimore und ist gemessen an Siegen der dritterfolgreichste Coach in Baltimore – auch wenn diese Statistiken sich auf die Colts beziehen.

Cincinnati Bengals (@The_Wall13)

Auch bei den Cincinnati Bengals stand die Frage an, ob man die Fifth-Year-Option zieht. Hier ging es um Wide Receiver John Ross, der 2017 an neunter Stelle gezogen wurde und beim Combine eine 4,22 im 40-Yard-Dash schaffte, jedoch immer wieder verletzt ausfällt. Konsequenterweise wurde hier keine option gezogen, zumal man mit Tee Higgings einen neuen Wide Receiver gedraftet hat.

Durch die Entlassung von des langjährigen Franchise Quarterback Andy Dalton haben die Bengals 17.700.000 Dollar an Capspace geschaffen, durch den man unter anderem seinen Nachfolger Joe Burrow und alle anderen Rookies bezahlen kann.
Dalton wurde 2011 in der zweiten Runde an insgesamt 35. Stelle gezogen. Er kam in den insgesamt 9 Jahren bei den Bengals auf 31.594 Passing-Yards und 204 Passing-Touchdowns bei 118 Interceptions. Dazu kommen 1.221 Rushing Yards und 22 erlaufene Touchdowns. Er war insgesamt dreimal im Pro Bowl. Sein großes Makel blieb, dass er 2012-2015 alle vier Playoff-Spiele verlor. Danach erreichten die Bengals nie wieder die Playoffs.

Cleveland Browns (@piefke_96)

Defensive End Myles Garrett (24) wird auch über die kommende Saison hinaus in Cleveland bleiben. Die Browns zogen die Fifth Year Option für den First Overall Pick aus dem Jahr 2017. Garrett kommt in seiner Karriere in bisher 37 Spielen auf 30,5 Sacks, 104 Tackles, sowie 6 Forced Fumbles und eine Fumble Recovery.

Auch für Tight End David Njoku (23) zogen die Browns die Fifth Year Option. In 32 Spielen verzeichnet Njoku 1.066 Receiving Yards bei 93 Receptions und 9 Touchdowns.

Ebenfalls bei den Browns bleiben wird Wide Receiver Rashard Higgins (25). Higgins schaffte 2018, in der Rookie-Saison von Quarterback Baker Mayfield (25), zu dem ihm eine gute Beziehung auf und neben dem Feld nachgesagt wird, seinen Durchbruch. In der vergangenen Saison spielte er unter Head Coach Freddie Kitchens jedoch nahezu keine Rolle. Dennoch unterzeichnete er nun einen neuen Einjahresvertrag über 910.000 Dollar, nachdem er zuvor besser dotierte Angebote anderer Teams ausgeschlagen hat.

Pittsburgh Steelers (@Kaliba1893)

T.J. Watts 5th-Year-Option wurde gezogen, somit bleibt der 2017-First-Rounder bis einschließlich 2021 den Steelers erhalten.

Im Gegensatz zu den öffentlichen Spekulationen haben die Steelers laut GM Kevin Colbert Jameis Winston kein Angebot gemacht. Er sagte auch, man sei mit Kevin Rudolph als Back-Up QB zufrieden und man wird mit ihm auch in dieser Rolle planen.

AFC South

Indianapolis Colts (@ColtsNewsGER)

Überraschenderweise hat man in Indianapolis die 5th Year Option von Free Safety Malik Hooker nicht gezogen. Hooker ist als klassischer Single High Safety nicht der perfekte Scheme Fit für das Cover 2, das die Colts spielen lassen und hatte auch etwas mit Verletzungen zu kämpfen, dennoch stößt dieser Move auf Verwunderung. Hooker ist ein grundsolider Safety und nicht einfach zu ersetzen, weshalb vielerorts spekuliert wird, man habe die Option nicht gezogen, um ihn zu motivieren bzw. klar zu machen, dass First Round Picks keine Sonderbehandlung erfahren.

Außerdem hatte Kicker Adam Vinatieri bekannt gegeben, noch eine Saison spielen zu wollen. Die Colts haben mit McLaughlin und Blankenship derzeit zwei junge Kicker unter Vertrag und müssten mit Vinatieri erst einen neuen schließen. Nach letzter Saison dürfte die Marschrichtung klar sein und die jungen Kicker die Position unter sich ausmachen.

AFC West

Denver Broncos (@JonasDerksen)

Die Defensive Line bekommt nun noch mehr Tiefe beziehungsweise Verstärkung. Am Samstag haben die Broncos bekannt gegeben, dass sie Christian Covington für 1,75 Millionen Dollar (davon sind 625.000 Dollar garantiert) unter Vertrag genommen haben. In seiner letzten Saison bei den Cowboys stand er bei 481 Snaps auf dem Feld und konnte dabei 28 Tackles sowie einen Sack verzeichnen.

Kommentar zur 5th-year-option von Garett Bolles:

In der Offseason 2019 haben die Broncos Mike Munchak als ihren neuen Offensive Line Coach verpflichtet. Für viele, inklusive mir, war dies ein kleiner Hoffnungsschimmer. Wenn er nicht Garett Bolles „fixen“ kann, dann wird es wohl niemand können. Im Vergleich zu den Jahren davor spielte er besser, aber das Front Office entschied sich dazu, ihm die 11 Millionen Dollar garantiert nicht auszuzahlen, wodurch er 2021 Free Agent wird.

Das Problem ist folgendes: angenommen Bolles spielt in der kommenden Saison auf dem Niveau wie er es in den letzten fünf Spielen mit Lock getan hat. Klar, dort war er nicht überragend, aber mehr als solide (eine Zusammenfassung aller Dropbacks und dem Offensive Line Play findet ihr hier: Teil 1, Teil 2). Wenn Denver ihn ziehen lässt, müssen sie entweder auf dem FA-Markt zuschlagen oder sich im 2021 Draft nach einer sofortigen (!) Tackle Lösung umschauen. Hätten sie Bolles über die 2021 Saison gehalten, könnte man deutlich entspannter in den Draft gehen, man wäre nicht gezwungen, einen Day 1 Starter zu draften. Natürlich können sie noch während der 2020/2021er Saison mit ihm einen neuen Vertrag aushandeln, dieser wird aber vermutlich deutlich teurer werden.

Die Titans standen letztes Jahr vor einer ähnlichen Situation. Sie entschieden sich, die 5th-year-option für Jack Conklin nicht zu ziehen. Er spielte überdurchschnittlich gut und unterschrieb dann einen neuen Vertrag in Cleveland. Die Broncos könnten potenziell vor demselben „Dilemma“ stehen.

Kansas City Chiefs (@toender1)

Keine grosse Überraschung: Die Chiefs haben die fifth-year-option von Patrick Mahomes Rookie-Vertrag gezogen. Ob Mahomes aber unter dem Rookievertrag spielen wird ist fraglich, denn eine Vertragsverlängerung ist in vollem Gange.

Auf der QB-Position wurde zusätzlich eine Verpflichtung bekannt gegeben. Shea Patterson (23) kommt als UDFA vom College von Michigan. Patterson wurde – wie Mahomes – in der MLB (Major Baseball League) gedraftet. Er ergänzt den QB-Room rund um Mahomes, Chad Henne und Jordan Ta’amu.

In der Defensive wurde DE Taco Charlton für 1 Jahr verpflichtet. Der Firstrounder von 2017 ist 25 jährig und hat am College mit Frank Clark gespielt. Charlton hat das Potential, konnte dieses aber weder in Dallas noch in Miami bisher voll ausschöpfen. Taco durchlief die Waivers und wurde als Free Agent verpflichtet. Ein Low-Risk aber High-Reward Investment von GM Brett Veach.

Um für Taco Charlton und Shea Patterson Platz im 90-Mann-Roaster zu machen wurden TE Alize Mack und RB Mike Webber gewavet.

Los Angeles Chargers

Gute Nachrichten von der Chargers-Offense. Die Chargers haben bei Wide Receiver Mike Williams die Option fürs fünfte Jahr gezogen. Damit ist der 7th Overall Pick des 2017er NFL Draft bis 2022 an die Chargers gebunden. Nach einer verletzungsgeplagten Rookie Saison hat sich Williams von Jahr zu Jahr gesteigert. In der letzten Saison hat er die 1000-Yards-Marke geknackt und mit 20,4 Yards pro Catch die beste Marke aller Wide Receiver.

Zudem haben die Los Angeles Chargers wohl einen neuen Quarterbacks Coach gefunden. Dieser Posten war nach der Beförderung von Shane Steichen Ende Oktober unbesetzt. Diese Vakanz wird wohl nun Pep Hamilton übernehmen, wie verschiedene Medien übereinbestimmend berichten. Hamilton war zuletzt beim XFL-Team DC Defenders als Head Coach und General Manager aktiv, ehe die Liga eingestellt wurde. Der 45-Jährige blickt dabei auf 20 Jahre Erfahrung zurück und war bereits bei den New York Jets, San Francisco 49ers, Chicago Bears, Indianapolis Colts und Cleveland Browns in den verschiedensten Positionen angestellt. Am meisten verbindet man seinen Namen mit Andrew Luck, dem er erst zwei Jahre am College und dann drei Jahre bei den Colts trainierte.

Zudem hat sich Safety Derwin James in der letzten Woche geäußert. Dabei hat er erklärt, dass ihm die Verpflichtung von Cornerback Chris Harris Junior und von Rookie Linebacker Kenneth Murray sehr gefallen hat. „Ich kenne Chris, schon bevor wir für ihn getradet haben. Ich habe schon immer gedacht, dass er ein großartiger Spieler ist und noch viel im Tank hat“, erklärt James und fügt an, „Murray is a dog. Er macht einfach Plays, die hervorstechen.“ Außerdem will er mit seinen Teamkollegen gemeinsam mehr Turnover forcieren: „Letztes Jahr waren wir im unteren Bereich bei der Turnoverdifferenz (-17) und ich denke, dass wir mehr Turnover produzieren müssen.“