NFL-Skandal-Profis: Die Fans haben eine Verantwortung

Ein Kommentar von SCOUTREPORT-Chefredakteur Chris Höb

Profi-Sportler haben eine Vorbildfunktion. Die nehmen sie nicht immer an – auch in der NFL. Tyreek Hill, Kareem Hunt und Adrian Peterson sind Beispiele dafür. Wenn es um solche Spieler geht, haben auch die Football-Fans eine Verantwortung.

Fans sollen – nein, müssen sogar – sich mit den Verfehlungen von Spielern auseinandersetzen. Jeder muss wissen, wen er da vor dem TV oder im Stadion anfeuert, wessen Trikot er sich da kauft.

Beim German Bowl in Frankfurt neulich habe ich einen Vater mit seiner etwa 16-jährigen Tochter gesehen, die ein Chiefs-Trikot von Tyreek Hill trug. Ein Spieler, der seine Freundin gewürgt und geschlagen hat und dafür drei Jahre auf Bewährung bekam.

Warum Fans sich mit den Verfehlungen der Spieler auseinandersetzen sollten? Weil sie nur so etwas verändern können. Wer Skandal-Profis nicht anfeuert, ihre Trikots nicht kauft, kann bei den Klubs ein Umdenken anstoßen.

Podcast: Die NFL als Justizsystem – wie umgehen mit Skandal-Profis?

Warum dürfen Skandal-Spieler zurück in die NFL? Warum gibt es oft ein Team, das solche Spieler aufnimmt? Und warum hat man das Gefühl, die NFL bestraft die NFL-Profis oft willkürlich? Und ist das überhaupt so? In welcher Zwickmühle steckt die NFL?

Im SCOUTREPORT-Podcast sprechen unsere Football-Experten Tiziana Höll und Erik Seewald mit Ex-Footballer und Jurist Raphael Stärk darüber. Sachlich, fachlich, meinungsstark.

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Titelfoto: „Adrian Peterson and fans“ von „All-Pro Reels„, Lizenz: CC BY-ND 2.0

Written by Chris Höb
Christian Höb ist Chefredakteur von SCOUTREPORT und moderiert die SCOUTREPORT-Webshow. Chris kommentiert außerdem GFL-Spiele der Berlin Rebels. Er ist freier Sportjournalist.

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