Kommentar: Unnötige Unruhe bei den Cardinals

Neuer Quarterback, neuer Trainer: Was die Cardinals brauchen, ist eine ruhige Off-Season mit konzentrierter Vorbereitung. Doch davon kann keine Rede sein.

Auf die Frage, ob Nummer-1-Draft-Pick Kyler Murray der Starting Quarterback im ersten Saison-Spiel gegen die Detroit Lions sein werde, sagt Cardinals-GM Steve Keim: „Ja.“ Dafür habe das Team Murray schließlich verpflichtet, so Keim in der „Rich Eisen Show“.

Mit seinen Aussagen torpediert der GM den neuen Cardinals-Trainer Kliff Kingsbury (zum ersten Mal NFL-Coach). Der hatte in dieser Frage bisher alles offen gelassen.

Die Aussagen von Keim bringen völlig unnötig Unruhe in den Klub. Die Cardinals haben Murray geholt, weil sie ihn als Franchise Quarterback sehen. Trotzdem ist es denkbar, dass Murray nicht gegen Detroit startet.

Playbook und O-Line als Faktoren

Zum Beispiel wenn Murray das Playbook nicht gut genug lernt. Oder wenn die Cardinals in der Off-Season merken: „Mist, unsere Offensive Line ist genauso mies wie im vergangenen Jahr. Die braucht noch mehr Zeit, um sich einzuspielen.“

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In so einem Fall wäre es sinnvoll, Murray zu schonen und stattdessen Brett Hundley aufzustellen. Soll der Backup doch die Sacks kassieren, bis die O-Line besser funktioniert. Das hat Keim bei seinen Aussagen offenbar nicht bedacht.

Written by Chris Höb
Christian Höb ist Chefredakteur von SCOUTREPORT und moderiert die SCOUTREPORT-Webshow. Chris kommentiert außerdem GFL-Spiele der Berlin Rebels. Er ist freier Sportjournalist.

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