Joe Burrow und Tua Tagovailoa im Duell der Unbesiegten

Quarterback Joe Burrow hat sich mit seinen LSU Tigers im Laufe der Saison zum Titelaspiranten gemausert. Mittlerweile erhält der Shooting-Star Anerkennung für seine Leistungen im Rennen um die begehrte Heisman Trophy und taucht in ersten Mock Drafts an der Spitzenposition auf. Am Wochenende erwartet ihn der bisher härteste Test seiner Karriere mit den Alabama Crimson Tide und Tua Tagovailoa . Beide Teams gehen unbesiegt in das Spiel und sind nicht nur auf der Spielmacher-Position mit bestmöglichen Talent besetzt.

Wäre das nicht genug für einen College-Spieltag, bietet uns ran auf ProsiebenMaxx einen weiteren Leckerbissen: Die Penn State Nittany Lions treffen auf die Minnesota Golden Gophers und wir erleben eine Premiere. Zum ersten Mal sehen wir zwei gerankte Top-Teams im College Football bei #ranCollege gegeneinander. Die Big-Ten-Mannschaften sind ebenfalls beide unbesiegt.

#4 Penn State Nittany Lions @ #17 Minnesota Golden Gophers

Vor elf Jahren sind die Nittany Lions zuletzt mit 8-0 gestartet. Bei den Golden Gophers müssen wir erst die Rekordbücher abstauben und bis ins Jahr 1942 zurückgehen, um einen perfekten Start nach acht Spielen nachweisen zu können. Garant für diese vermeintliche Wiedergeburt von Minnesota ist Cheftrainer P.J. Fleck.

Nachdem er zuvor die Western Michigan Broncos in der weniger namhaften Mid-American Conference zurück in die Erfolgsspur führte und ihnen mit 13 Siegen die beste Saison aller Zeiten bescherte, fühlte sich Fleck zu höherem Berufen.

Er heuerte 2017 bei den Golden Gophers in der Big Ten an und setzte fort, was er mit den Broncos begann. Erst vergangene Woche verlängerte man seinen Vertrag in Minnesota als Anerkennung seiner Leistungen um sieben Jahre. 

Auf der anderen Seite erlebte Head Coach James Franklin einen ähnlichen Werdegang. Er trainierte zwar direkt in der SEC die Vanderbilt Commodores. Die konnten aber vor seiner Ankunft nur eine Saison in 20 Jahren vorweisen, in der sie mehr Spiele gewinnen als verloren haben. Dies änderte sich schlagartig bei seiner Ankunft. Drei Jahre später folgte er dem Ruf aus dem “Happy Valley” und übernahm die Nittany Lions in der schwierigsten Situation ihrer langen und erfolgreichen Geschichte.

Im Detail hier nachzulesen möchte ich den Skandal nur kurz anreißen, jedoch nicht einfach übergehen. Über 15 Jahre lang vergriff sich Assistenztrainer Jerry Sandusky sexuell an mindestens zehn Jungen. Seinem damaligen Cheftrainer Joe Paterno waren diese Vorfälle bekannt, jedoch wurde über Jahre weggesehen. Während Sandusky nun seine Haftstrafe verbüßt, wurde das Penn State Football Programm mit einem „Postseason Ban“ belegt. Für drei Jahre durfte man bis 2014 an keinem Bowl Game oder gar der Nationalen Meisterschaft teilnehmen.

Sorgte der Skandal um Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs zurecht dafür, dass kaum noch Eltern ihre jungen talentierten Studenten auf das College schickten, gab die Sperre der Universität den Gnadenstoß.

In dieser verfahrenen Situation kam also James Franklin nach State College und gilt mittlerweile als der Heilsbringer, der dem großen College wieder Leben eingehaucht hat und dem Image der Schule einen ganz neuen Anstrich verlieh. Wieviel Anerkennung wir ihm dafür wirklich schenken wollen, sei dahin gestellt. Aber die Erfolge der vergangenen Jahre sprechen durchaus für sich.

Was beide Trainer verbindet, ist ihr Geschick in der Entwicklung junger Spieler. Wir alle haben von Spielern wie Adrian Amos, Chris Godwin, Blake Cahsman, Miles Sanders und natürlich Saquon Barkley gehört. So wollen wir auch in diesem Aufeinandertreffen mal genau hinschauen. Dazu habe ich Dir ein spannendes Cornerback-Receiver-Matchup zwischen Tariq Castro-Fields und Tyler Johnson herausgesucht. 

Penn States Cornerback Castro-Fields geht seine Konkurrenten bevorzugt physisch mit frühem Handeinsatz an der Line of Scrimmage an. Receiver haben so Probleme, ihre Routen sauber und getimed zu laufen. Aufgrund von etwas steifen Hüften würde er seinem Gegenspieler ohne diese Spielweise nur schwer folgen können. Daher sollte er auch in der NFL als Press-Man-Corner eingesetzt werden.

Nun erwartet ihn mit Tyler Johnson einen der natürlichsten Passfänger der Saison. Seine bemerkenswerte Körperkontrolle macht ihn auch bei schwierigen Bällen zu einem konstanten Empfänger. Das Duell verspricht trotzdem, hochklassig zu werden. Denn Johnson ist momentan noch alles andere als ein definierter Routenläufer. Gerade wenn gegnerische Cornerbacks seinen ersten Plan in der Vergangenheit durchkreuzten, sah er nicht gut aus.

Am College hat er nur selten solche Matchups zu erwarten, weshalb Scouts sich das Spiel gegen Penn State von ihm ganz genau ansehen werden. Es wird darüber entscheiden, ob Minnesota mit den Nittany Lions mithalten kann. Denn sie kommen schlichtweg mit dem größeren Talent daher. Allein für den nächsten Draft wäre da ihre Allzweckwaffe Wide Receiver K.J. Hamler zu nennen.

In der Verteidigung spielen Edge Verteidiger Yetur Gross-Matos, Defensive Back John Reid, Linebacker Cameron Brown und Defensive Lineman Robert Windsor. Minnesota führt in seinen Reihen noch den gefährlichen Edge Rusher Carter Coughlin.

#2 LSU Tigers @ #3 Alabama Crimson Tide

Der große Knaller kommt erst im Anschluss an die Big-Ten-Begegnung. Die Schlagzeilen im College Football werden seit Wochen dominiert vom Duell der beiden Star-Quarterbacks Joe Burrow und Tua Tagovailoa. Das letzte Mal, als beide Teams gleichzeitig ambitioniert auf die Nationale Meisterschaft geblickt haben, gewann LSU mit 9:6. Doch seit 2011 ist im College Football eine Menge passiert. Die Spielweisen sind deutlich aggressiver mit breit gefächerten Offenses und unzähligen No-Huddle-Drives. Spätestens Joe Burrow und Tua Tagovailoa sollten Garant für viele Punkte sein.

Wir dürfen dabei nicht vergessen, wie dominant beide Verteidigungen sind. Star-Safety Grant Delpit wird Tagovailoa Kopfzerbrechen bereiten. Er gehört zu den besten Spielern des Landes und mit einer weiteren bemerkenswerten Performance dürfte er einer der am frühesten gedrafteten Safeties aller Zeiten werden. 

Für Tua ist ein Ausrufezeichen besonders wichtig. Der passgenaue Spielmacher muss sich eigentlich nur einer Kritik aussetzen. Bisher waren seine Gegner kaum nennenswert und wenn, dann hat er zuletzt im Spiel um die Meisterschaft gegen Clemson versagt. Wir dürfen also gespannt sein, wie es mittlerweile um sein Nervenkostüm bestellt ist und ob er sein Team durch schwierige Fahrwasser führen kann.

Verlassen kann er sich hierbei ganz auf das talentierteste Receiving Corps im College Football. Jerry Jeudy, Henry Ruggs III und DeVonta Smith besitzen unterschiedliche Anlagen und sind dabei so talentiert, dass es mich nicht wundern würde, wenn in nächsten Draft gleich zwei Wide Receiver der Crimson Tide in der ersten Runde geholt werden. Auf abwechselnde Matchups mit Cornerback Kristian Fulton, einem weiteren Kandidaten für die erste Runde, dürfen wir uns freuen.

Fulton steht wahrlich eine Mammutaufgabe bevor. Jeudy, mit der vielleicht spritzigsten Beinarbeit der Liga, das vielseitige Deep Threat Ruggs oder der feine spielintelligente Route Runner Smith werden ihn abwechselnd testen. Fulton kann nicht auf alles eine Antwort haben. Obwohl er dem Komplettpaket eines zukünftigen Man Coverage Cornerbacks schon sehr nahe kommt.

Unterstützung darf der leichtfüßige Defensive Back von seiner Front Seven erwarten. Sie werden versuchen, dem Passangriff wenig Zeit zu geben und das Laufspiel um Runningback Najee Harris einzudämmen. Mit dem großen physischen Power Runner wird Alabamas Head Coach Nick Saban versuchen, die talentierte Front der Tigers zu zermürben.

Durch harte Runs zwischen den Tackles hat Harris am College viel Erfolg und holt so immer noch weitere wichtige Yards heraus. Ob das bei seiner fehlenden Explosivität auch in der NFL noch funktioniert, sei mal dahin gestellt.

Harris zeigt Power, die ich bei seinem Gegenüber Linebacker Jacob Phillips leider vermisse. Der wartet lieber geduldig ab und vertraut seiner hervorragenden Spielerkennung. Gegen Harris ist aber eben etwas anderes gefragt und ich bezweifle, dass Philips darauf eine Antwort hat. Doch muss der Runningback ja gar nicht erst zu ihm durchdringen. Die beiden Defensive Linemen Rashard Lawrence und Glen Logan wollen das nämlich mit ihren Kollegen verhindern.

Lawrence spielt relativ groß und lässt sich so gelegentlich leicht aus den Run Lanes schieben. Seine Qualitäten sind eher im für die NFL wichtigeren Pass Rush zu finden, wo er bereits vielseitige Handtechniken zeigt. Logan beweist ein ähnliches Set an Fähigkeiten. Feine, reife Pass Rush Fähigkeiten, nur leider präsentiert er keinen sicheren Anker.

Die Laufverteidigung der Tigers könnte im Spiel zu ihrer Achillesverse werden. Auch weil Michael Divinity Jr. vor wenigen Tagen aus persönlichen Gründen das College verlassen hat und seine Unterstützung hier fehlen wird. Im Pass Rush werden sie seine Abwesenheit weniger spüren. Dort haben sie mit K’Lavon Chaisson noch einen weiteren Playmaker, der, wenn er mal gesund ist, ein sehr schneller Rusher mit natürlicher Körperbeuge ist und stets gefährlich für den Gegner ist.

Alabama wird dagegen die beiden Offensive Tackle Alex Leatherwood und Jedrick Wills auffahren. Gerade Leatherwood ist bei seiner Athletik wie gemacht für das Matchup gegen Chaisson. Er dürfte eher mit Glen Logan Probleme bekommen, verliert er manchmal gegen physische Pass Rusher die Oberhand. Jedrick Wills ist als Right Tackle das exakte Gegenteil. Er liebt es, mit purer Kraft zu imponieren, ist eine Bank im Run Blocking, muss allerdings vor athletischen Pass Rushern auf der Hut sein.

LSU sollte seine Waffen im Pass Rush daher überlegt und bezogen auf das Matchup einsetzen. Ihre vielseitige Passverteidigung in der Front Seven ist die Chance, Alabama zu besiegen und eventuell ihren Star-Quarterback Tua Tagovailoa ein klein wenig zu limitieren.

Ohne erneute Glanzleistung von Tigers-Spielmacher Joe Burrow hilft aber alle Unterstützung nichts. Bisher erleben wir viel Hype um seine Person. Wie viel da tatsächlich dran ist, werden wir nicht zuletzt im Spiel gegen Titelaspirant Alabama erleben. Burrow bespielt bevorzugt nur eine Seite des Feldes und greift spielintelligent die Schwächen des Gegners an. Gegen die Crimson Tide wird er in der Secondary nur schwer eine ausmachen können. Free Safety Xavier McKinney teilt sich mit Shyheim Carter gern die tiefen Zonen, ist aber auch effektiv, wenn er in direkter Manndeckung eingesetzt wird. Sein Pendant wird voraussichtlich öfter an der Line of Scrimmage eingesetzt, um Burrow seine Reads zu erschweren.

Können die beiden ihm mehrere Optionen nehmen, bin ich gespannt ob Defensive End Raekwon Davis sein Talent entfalten kann. Davis ist nicht der nächste Quinnen Williams in der Line von Alabama. So ehrlich sollten wir sein. Aber auch er besitzt eine bemerkenswerte Körperkontrolle für seine Masse von etwa 140 Kilogramm bei über zwei Metern Körpergröße. Gegen die starke Offensive Line der Tigers um den athletischen Center Lloyd Cushenberry III wird er sein ganzes Können aufwarten müssen.

Philipp Forstner, College-Experte bei SCOUTREPORT (Foto: Elena Forstner)
Philipp Forstner, College-Experte bei SCOUTREPORT (Foto: Elena Forstner)

Momentan scheint der Draft Stock von Davis zu stagnieren. Eine auffällige Performance gegen LSU könnte ihn wieder ins Gespräch bringen, worauf für ihn natürlich nicht das Hauptaugenmerk in der Begegnung liegt.

Beide Teams wollen mit einem Sieg eine Fahrkarte für die College Playoffs buchen. Dazu sehen wir in einem mit Spannung erwarteten engen Spiel viel Talent in beiden Reihen. Alabamas Edge Rusher Anfernee Jennings und Terrell Lewis möchte ich dabei genauso unerwähnt lassen wie ihren Cornerback Trevon Diggs. Letzter wird sich einem spannenden Matchup mit LSU Wide Receiver Justin Jefferson nicht entziehen können.

Quarterback Joe Burrow im Profil

Dreh- und Angelpunkt bleibt der effektive Angriff um Spielmacher Joe Burrow. Der 22-jährige Quarterback ließ sich zunächst von den Ohio State Buckeyes rekrutieren. Als er sich dort gegen Konkurrenten wie Dwayne Haskins nicht durchsetzen konnte, wechselte er im vergangenen Jahr zu den LSU Tigers. Die kehrten ihrem veralteten System den Rücken und wollten in Zukunft lieber eine breit aufgefächerte Spread Offense spielen. Burrow scheint perfekt hinein zu passen und wie es derzeit den Anschein macht, geht der Plan mehr als auf.

Die Stärken von Joe Burrow

Um seine mentale Belastbarkeit muss man sich nicht sorgen. Selbst wenn mal ein Play zusammenbricht, ist er nicht aus der Ruhe zu bringen. Seine Körperhaltung strahlt stets Ruhe und Kontrolle aus. Er verfällt nie in den Panikmodus und findet immer einen Weg, die Abwehr auszuspielen. Im Notfall weiß er seine Beine in die Hand zu nehmen oder findet seine Checkdown Option.

Ob mit Gefühl, Zip oder purer Kraft bringt Burrow seine Pässe mit einer hohen Präzision an. Er scheint hierbei immer einen Plan davon zu haben, welche Art von Wurf in der jeweiligen Situation erforderlich ist. So ist er in der Lage, mit verschiedenen Wurf-Geschwindigkeiten seine Receiver auch in kleinen Fenstern offen zu werfen und in gute Situationen für Yards nach dem Catch zu führen. 

Bei Play Actions und aus der Bewegung erleben wir seine besten Würfe. Fakes mit dem Runningback spielt er so beeindruckend gut, dass er sich damit regelmäßig benötigte Zeit erkauft, um die gegnerische Verteidigung besser lesen zu können. Auch mit den Augen schafft er es, Safeties und Cornerbacks zu manipulieren. In diesen Dingen arbeitet er sehr diszipliniert durch seine Reads und bleibt nicht auf dem ersten Receiver kleben.

Die Schwächen von Joe Burrow 

Mit 78,8 Prozent angekommener Pässe hat er eine verdammt hohe Passgenauigkeit. Bei anderen wird das exzellente Receiving Corps und das System zur Unterstützung als Kritik angeführt. Bei Burrow schweigt die Gemeinde zu dem Thema, obwohl eine differenzierte Betrachtung durchaus angebracht ist. Gelegentlich helfen ihm seine Receiver mit athletischen Einlagen aus der Patsche und hübschen die Statistik etwas auf.

Manchmal ist er mir zu ruhig. Dann steht er wie eine Salzsäule aufrecht in der Pocket und nimmt sich die Möglichkeit, schnell mit seinen Beinen auf den Druck zu reagieren. Dies beeinflusst auch sein Timing und seinen Release negativ. Vorhandene Pass-Fenster schließen sich so wieder und er muss sich mit neuen Entscheidungen aus der Affäre ziehen, die eigentlich unnötig sind.

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Joe Burrow. Foto: „GA VS LSU E101318 38“ von Tammy Anthony Baker / Lizenz CC BY 2.0

An seinen Passmechaniken hat er noch zu arbeiten. Konstant ist das noch nicht. Gelegentlich erleben wir Würfe nach hinten verlagert und mit dem Gewicht auf dem Hinterbein, was zu gefährlichen Ungenauigkeiten bei tiefen Würfen führt.

Sein erstes Jahr an der LSU war mehr als durchwachsen. Nun erleben wir Joe Burrow wie ausgewechselt. Kritiker sagen, der Schein trügt. Seine Befürworter behaupten, er habe den nächsten Schritt seiner Entwicklung genommen. Gerade in Duellen gegen athletische und talentierte Verteidigungen können wir ablesen, wer Recht hat. In Woche 8 bei den Mississippi State Bulldogs wusste er definitiv zu überzeugen. Jetzt geht es in Woche 11 zu den Alabama Crimson Tide.

Ein Sieg und die damit verbundenen fast sichere Playoff-Teilnahme wäre nicht nur aus Prestige-Gründen von Vorteil. Burrow würde die Chance erhalten, in weiteren hochwertigen Spielen sein Können zu beweisen.

Die wichtigsten News der Woche aus dem College Football

Florida State hat den Vertrag mit Cheftrainer Willie Taggart aufgelöst. Die Verpflichung vor zwei Jahren ist gnadenlos gescheitert. Die Seminoles zahlten für ihn eine hohe Abfindung, die noch aus seinem Wechsel von South Florida nach Oregon fällig war, und schulden nun dem entlassenen Taggart immer noch 18 Millionen US-Dollar.

Damit ist einer der lukrativsten Jobs im College Football frei geworden. Die Suche nach einem legitimen Nachfolger von Erfolgscoach Jimbo Fisher geht also weiter. Iowa-States-Cyclones-Headcoach Matt Campbell und Kentucky-Wildcats-Headcoach Mike Stoops sind die heißesten Anwärter. Lane Kiffin von der Florida Atlantic University möchte auch ein Wörtchen mitreden.

Antonio Alfano wechselt an den Fuß der Rocky Mountains. Der 5-Sterne-Rekrut und beste Defensive End aus der letztjährigen Klasse entschied sich zunächst für die Alabama Crimson Tide. Nachdem er dort bisher nicht eingesetzt wurde, zieht es ihn zu den Buffaloes zum ehemaligen NFL-Defensive-Coordinator Mel Tucker. Er ist das am höchsten gerankte Talent, dass Colorado seit 2009 für sich gewinnen konnte.

Die Purdue Boilermakers werden vom Verletzungspech verfolgt. Die Liste der Ausfälle wird immer länger. Backup Quarterback Jack Plummer ersetzte jüngst den Starter Elijah Sindelar und fällt nun selbst bis zum Saisonende aus. Eine Saison zum Vergessen.

Auf Twitter gibt es über @Draft_Nerd_DE an jedem Spieltag Threads mit dem Hashtag #DraftWatch zu den jeweiligen Spielen. So kannst Du Dich direkt mit Philipp Forstner über die Talente und die Begegnung austauschen.

Du hast Fragen zum College Football oder willst Näheres zu den vorgestellten Talenten und Matchups wissen? Dann schreib SCOUTREPORT-Experte Philipp Forstner an draftnerdde@gmail.com oder auf Twitter (@Draft_Nerd_DE).

Written by Philipp Forstner
Philipp Forstner ist College- und NFL-Draft-Experte bei SCOUTREPORT. Er beobachtet Talente gerne aus der Trainer-Perspektive. Seit 2015 schreibt er für Beardown Germany. Leser kennen ihn auch von draftnerd.de

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