Auch in der kommenden Saison werden die Schlagzeilen im College Football von den großen Namen dominiert. Ohio State, Clemson, Alabama und Co. sind schließlich die Programme, die jedes Jahr Ambitionen auf eine Playoff-Teilnahme haben. Warum es sich lohnt, auch die permanenten Underdogs aus der Group-of-5 im Auge zu behalten, möchte ich dir in diesem Artikel erläutern.

Wer sind die Group-of-5?

Die oberste Ebene im College Football (Division I) ist in zwei Systeme unterteilt: die Football Bowl Subdivision (FBS) und die Football Championship Subdivision (FCS). Erstere mit ihren 130 Teams ist die Serie, welche über das College Football Playoff den höchsten Landesmeister ausspielt. Diese 130 Teams unterteilen sich wiederum in 10 Conferences und einige Teams, die keiner Conference angehören.

Fünf Conferences werden als Gruppe der Power-5 bezeichnet. Dazu zählen die SEC, die Big Ten, die Big 12, die ACC und die Pac-12. Die anderen fünf FBS-Conferences sind die sogenannten Group-of-5. Das sind die AAC, die Sun Belt Conference, die MAC, die Conference-USA und die MWC. Diese fünf Conferences haben zwar in der Theorie die formalen Vorraussetzungen, um in das jährliche Playoff einzuziehen, dies war aber bislang nicht der Fall.

Die Unterschiede zwischen Power-5 und Group-of-5

Die BYU Cougars waren 1984 das letzte Team einer nicht-Power-5 Conference, welches den Landesmeistertitel gewinnen konnte. Ein wesentlicher Grund für die Tatsache, dass G5-Teams selten eine realistisches Chance auf den Titel haben, ist das liebe Geld. Während die große SEC, mit ihren Power Houses Alabama, LSU, Georgia, Florida und Co. in 2018 im Schnitt pro Team über 130 Mio. US-Dollar pro Saison einnimmt, sind es bei der G5-Conference-Teams im Schnitt knapp 37 Mio. US-Dollar pro Jahr (Werte aus 2015/2016).

Dies hat zur Folge, dass sich Power-5-Universitäten durch größere Mitarbeiterstäbe und modernere Trainingsanlagen einen Wettbewerbsvorteil erwirtschaftet haben. Auch die Strahlkraft der P5-Programme ist wesentlich größer, so haben diese in der Regel deutlich größere Stadien und eine größere Anhängerschaft, die stellenweise NFL-Teams blass aussehen lässt.

Um dies zu verdeutlichen lohnt ein Blick auf die Draft-Bilanz der Power-5 im Vergleich zu G5. Laut 247Sports wuchs der Anteil der ohnehin schon hohe Anteil an First-Round-Picks im vergangenen Jahrzehnt weiter an.

  • 2011-14: 87%
  • 2012-15: 87%
  • 2013-16: 87%
  • 2014-17: 89%
  • 2015-18: 90%
  • 2016-19: 90%
  • 2017-20: 92%

Quelle: https://247sports.com/Article/nfl-first-round-power-5-conference-picks-results-group-5-g5-sec-aac-146423380/

Im Recruiting, der Lebensader der College Football Programme, wirkt sich dieser Unterschied ebenfalls aus. Die höchstbewertete Recruiting-Klasse 2020 eines Group-of-5 Teams findet sich laut 247Sports auf Platz 40 wieder. Das ist ein Platz hinter regelmäßigen Underperformern wie Arkansas und Georgia Tech.

Warum lohnt es sich dennoch Group-of-5 Football zu schauen?

Trotz der Tatsache, dass die Group-of-5 einen Wettbewerbsnachteil haben, sind Teams dieser Conferences Jahr für Jahr durchaus konkurrenzfähig. Hier lohnt ein Blick auf den S&P+-Mittelwert 2019 für die FBS-Conferences inkl. aller unabhängiger Teams.

Der generelle Abstand zwischen der ACC (immerhin die Conference der Clemson Tigers) und der besten G5-Conference AAC ist relativ überschaubar. In diesem Fall ergibt sich dieser auch nur wegen der vergleichsweise guten Bilanz der ACC-Teams in den abschließenden Bowl-Games. Rechnet man diese heraus, ist der Vorsprung sogar dahin. Die talentierteren Teams der Group-of-5 sind über ihren Underdog-Status herausgewachsen und werden in regelmäßigen Abständen als Kandidaten für Realignments zu Power-5 Conferences gehandelt.

Sieht man außerdem über den hohen Anteil an P5-Spielern hinweg, stellt man fest, dass es immer wieder sehr spannende Prospects von kleineren Schulen in die ersten Draftrunden schaffen und stellenweise die NFL prägen. Auch für Karrieren von Coaches sind Group-of-5 Stationen häufig üblich. Egal ob als Einsteiger, Position-Coach, Coordinator oder Head Coach, Power-5 Programme bedienen sich regelmäßig an diesem reichhaltigen Talentpool. Die Star-Coaches von morgen stehen also durchaus an den Seitenlinien der G5-Programme.

Und auch wenn die Schedules nicht dem Schwierigkeitsgrad der potentiellen Playoff-Teilnehmer entsprechen und damit der größte Hinderungsgrund für die Postseason sind, spielen die G5-Teams um einen Platz in einem der finanziell lukrativen New-Years-Six Bowls, der im jeweiligen Jahr kein Bestandteil der College Football Playoffs ist.

UCF Knights (AAC East)

Die Bilanz der Knights der University of Central Florida in den vergangenen Jahren gleicht einer Achterbahn. Nach einer komplett sieglosen Saison im Jahr 2015 (0-12) gewannen die Knights im Jahr 2017 alle Spiele inkl. des Peach Bowls (13-0) und 12 Spiele in 2018 (12-1). Nach der ungeschlagenen 2017er-Saison proklamierten sich die Knights als einzig wahrer Landesmeister, da es kein anderes komplett ungeschlagenes Team in diesem Jahr gab.

In der vergangenen Saison ging das Team von Head Coach Josh Heupel mit ähnlich hohen Erwartung in die Spielzeit. Zwei knappe Niederlagen gegen Pittsburgh und Cincinnati machten die Hoffnung auf eine erneute Teilnahme an einem lukrativen New-Years-Six-Bowl zunichte.

Für Josh Heupel ist 2020 wieder mit großen Ambitionen verbunden. Sophomore-Quarterback Dillon Gabriel war bereits 2019 Starter und zeigte seine Qualitäten als Signal Caller. Dillon Gabriel war neben Joe Burrow der einzige Quarterback, der sowohl unter den Pro Football Focus Top-10 für Big-Time-Throws (hochbewertete Passversuche) als auch für die wenigsten Würfe, die eine hohe Turnover-Rate haben, gerankt. Er spielt außerdem sehr sicher aus einer stabilen Pocket heraus. Er ist ein solider Playaction-Passer, der die dritthöchste Playaction-Quote aller Quarterbacks nach Mac Jones von Alabama und Dustin Crum von Kent State aufweist. Auch gut für die Offense der Knights, dass Running Back Otis Anderson und der Nr. 2 Wide Receiver der Vorsaison Tre Nixon zurückkehren.

Neben 67% in der Offense kehren in der Defense sogar 75% Production zur neuen Saison zurück. Der Top-Tackler Kenny Turnier (42 Tackles, davon 13,5 for Loss und 3,5 Sacks), Defensive Linemen Randy Charlton und Defensive Tackle Kalia Davis sind wieder dabei. Alle drei waren relevante Säulen in 2019 und haben das Potenzial einen weiteren großen Schritt zu machen.

Cincinnati Bearcats (AAC East)

Head Coach Luke Fickell kann optimistisch in die Zukunft schauen. Sowohl die Zukunft der Bearcats als auch seine eigene sehen ziemlich gut aus. Mit der besten Recruiting-Klasse in seiner Ära bei Cincinnati hat sich Fickell einen guten Ruf erarbeitet.

Dies hatte zur Folge, dass Fickell bereits in dieser Offseason ohne Probleme zu einem größeren Programm hätte wechseln können. Die Michigan State Spartans hatten großes Interesse, aber er entschied sich letztendlich doch für den Verbleib bei den Bearcats.

Er hat neben der Recruiting-Klasse auch viele Gründe dazu. Mit Quarterback Desmond Ridder kehrt der Starter des Vorjahres als Redshirt-Junior zurück. Ridder ist ein Dual-Threat Quarterback, der 2019 für 2164 Yards gepasst und 650 Yards erlaufen hat. Dabei erzielte er insgesamt 23 Touchdowns. Zu den 69% Returning Production zählt allerdings Running Back Micahel Warren nicht mehr. Er erzielte knapp 1300 Rush-Yards und 14 Touchdowns.

Ersatz steht bereit in Form von Gerrit Doaks, dem Nr. 2 Running Back des Vorjahres und Redshirt-Sophomore Jerome Ford, der als Transfer von Alabama kam. Leider sind die Skill-Positionen nicht so stark besetzt. Der erfahrenste Rückkehrer auf der Receiver-Position ist immerhin der Nr. 1 Wideout des Vorjahres Alec Pierce. Er fing 37 Bälle für 652 Yards und 2 Touchdowns. Immerhin: Die Offensive Line bekommt die meisten Starter zurück.

Von Kirchdorf nach Cincinnati: Lorenz Metz am College

Die Defense erhält sogar ganze 76% Returning Production für 2020 zurück. Defensive End Myjai Sanders kehrt als Junior zurück und erzielte 40 Tackles, davon 6,5 for Loss und 4 Sacks. Er hat gute Karten in die Fußstapfen des produktivsten Pass Rushers der Vorsaison, Bryan Wright, zu treten. Der produktivste Cornerback 2019 wird ebenfalls auf dem Roster 2020 stehen. Coby Bryant konnte 8 Pässe verteidigen und produzierte eine Interception.

Memphis Tigers (AAC West)

Das letzte Jahrzehnt war ein äußerst erfolgreiches für das Football-Programm der Memphis University. Aus einer chronisch verlierenden Football-Mannschaft wurde ein richtiger Contender in der Group-of-5. Diese Grafik mit der S&P+ Entwicklung zeigt eindrucksvoll, wie aus einem unterdurchschnittlichem Team ein überdurchschnittliches wurde.

Mike Norvell war bis zur letzten Saison als Head Coach der Tigers tätig und entwickelte das Team Jahr für Jahr weiter. Der Lohn dafür: eine 12-2 Saison. Die beste Bilanz der Programmgeschichte und überhaupt erst das dritte Mal, dass ein Memphis Team eine zweistellige Anzahl an Siegen eingefahren hat. Dieser Erfolg führte zum Abgang Norvells zu den Florida States Seminoles. Nachfolger ist Ryan Silverfield, der vorher als O-Line Coach und assistant Head Coach diente.

Silverfield erhält mit Brady White seinen Quarterback-Starter der Vorsasion zurück. White überzeugte 2019 mit über 4.000 Passing-Yards, 33 Touchdowns und 11 Interceptions. Insgesamt 69% an offensiver Production kehren in 2020 zurück. Dazu zählen die beiden erfahrenen Playmaker Running Back Kenny Gainwell (2069 Yards from Scrimmage, 16 Touchdowns) und Wide Receiver Damonte Coxie (1276 Receiving-Yards, 9 Touchdowns).

In der Defensive sind 77% Production zurück, das sind acht Starter. Dazu zählt Senior-Lineman Joesph Dorceus, der bereits seit seinem Freshman-Jahr regelmäßig spielt und in seiner bisherigen Karriere 12 Sacks, 106 Tackles und davon 25 for Loss produzierte. Im Linebacker-Corps steht Junior Xavier Cullens für ein größere Rolle bereit. Mit 73 Tackles war er die Nr. 2 in dieser Kategorie in der Vorsaison. In der Secondary wird Cornerback Jacoby Francis die Lead-Rolle übernehmen. Bereits 2019 verteidigte er 8 Pässe und fing eine Interception.

Boise State Broncos (MWC)

Mir als Oklahoma-Fan wird es vermutlich immer schwer fallen, die Boise State Broncos bedingungslos zu bewundern. Am 01. Januar 2007 besiegten die Broncos die Sooners auf sensationelle Art und Weise mit 43-42. Seitdem lebt der Mythos der unbarmherzigen Underdogs.

Das Programm spielt seit 1996 in der FBS und nur die ersten beiden Saisons wurden mit mehr Niederlagen als Siegen beendet. 17 der 24 Saisons wurden mit einer zweistelligen Anzahl an Siegen beendet. In der Ära vom aktuellen Head Coach erzielten die Broncos in fünf von sechs Saisons eine zweistellige Anzahl an Siegen. Alles in allem eine mehr als beeindruckende Bilanz. Die letzte Teilnahme an einem großen New-Years-Six Bowl datiert allerdings bereits aus dem Jahr 2014.

In der Saison 2019 wurde den Broncos eine knappe Niederlage gegen ein mittelmäßiges BYU-Team zum Verhängnis. Im Las Vegas Bowl traf Boise State auf ihren alten Erfolgs-Coach Chris Petersen. Sie verloren gegen Petersens Washington Huskies klar und deutlich mit 7-38. In 2020 werden die Broncos aber wieder als einer der heißesten Anwärter auf einen New-Years-Six Spot ins Rennen gehen. Sophomore Quarterback Hank Bachmeier geht in seine Sophomore-Saison und bekommt Konkurrenz von den renommierten USC Trojans.

Jack Sears stößt als Graduate Transfer zu den Broncos. Sears ist noch zwei Jahre spielberechtigt und das direkt ab der kommenden Saison. Im Gegensatz zu den bisher genannten Teams erhalten die Broncos nur knapp über 50% offensive Production für die nächste Saison zurück.

Dazu zählt aber immerhin Sophomore Running Back George Holani, der in seiner Freshman-Saison die 1000 Yard-Marke geknackt hat. Insgesamt kam er auf über 1200 Yards from Scrimmage und 10 Touchdowns. Mit Khalil Shakir kehrt der Nr. 2 Receiver des Vorjahres zurück. 872 Receiving Yards und 6 Touchdowns verbuchte der 2019er-Sophomore.

Wie gut die Skill-Spieler jedoch in Szene gesetzt werden, hängt ganz entscheidend von der O-Line ab. Mit nur einem Starter aus 2019 wird viel Aufbauarbeit geleistet werden müssen.

Ganze 75% der defensiven Produktion kehrt 2020 bei den Broncos zurück. Die Defensive Line wird dabei jedoch umgebaut werden müssen, da Leistungsträger David Moa und Curtis Weaver keine Spielberechtigung mehr haben. Nose Tackle Scale Igiehon kehrt als Junior zurück und weist bereits Erfahrung in seinen beiden ersten Jahren auf, auch wenn die Production bislang eher bescheiden war. Das kann sich in 2020 schnell ändern.

In der Secondary und im Linebacker Corps sieht es schon deutlich besser aus. Namen, die du dir merken solltest: Defensive Back Jalen Walker (Pässe verteidigt in 2019: 9) und Sophomore-Linebacker Demetri Washington (4,5 Sacks in 2019).

Appalachian State Mountaineers (Sun Belt)

Appalachian State spielt erst seit 2014 wieder auf FBS-Ebene. Davor machte es 2007 Schlagzeilen mit dem sensationellen Sieg über die Michigan Wolverines. Es ist wohl eines der legendärsten geblockten Field Goals der College Football Geschichte.

2020 gehen die Mountaineers mit einem neuen Head Coach in die Saison. Shawn Clark, vorher assistant Head Coch, übernahm das Zepter von Eli Drinkwitz, der nach nur einer Saison das Programm verließ. Die großen Dollar der SEC (Missouri Tigers) waren da zu verlockend. Clark darf sich allerdings auf ein ambitioniertes Team 2020 freuen.

In der Offense kehren massive 87% Production zurück. Mittelpunkt der Offense ist Senior-Quarterback Zac Thomas, der in sein drittes Jahr als Starter geht. Er überzeugte sowohl im Passspiel (2718 Yards, 28 Touchdowns bei nur 6 Interceptions) als auch im Laufspiel (440 Yards und 7 Touchdowns). Viel Erfahrung steckt auch im Receiver-Corps. Vier Senior-Receiver stehen bereit, die Pässe von Thomas zu fangen. Allen voran Thomas Hennigan, der Pässe für 773 Yards und 6 Touchdowns in 2019 fing.

Bild

Zwar verließ Running Back Darrynton Evans nach einer super Saison mit knapp 1500 Rush-Yards und 23 Touchdowns (18 per Lauf, 5 per Reception) das Programm, dennoch dürfte sein Nachfolger Marcus Williams Jr. hinter einer starken O-Line ähnlich gute Werte erreichen. Mit 38,8 Punkten pro Spiel im Schnitt stellten die Mountaineers 2019 bereits die neuntbeste Scoring-Offense im College Football.

Leider ist die Defense um einiges unerfahrener als die Offense. 53% der Production aus dem Vorjahr kehrt für 2020 zurück. Defensive Lineman Demetrius Taylor sackte gegnerische Quarterbacks 7 Mal in der Vorsaison und kehrt als Senior und Anführer der Line zurück. Linebacker D’Marco Jackson ist der Spieler mit den meisten Vorjahres-Tackles (60) im Roster. Die Cornerbacks Shemar Jean-Charles und Shaun Jolly zählen zu den besten in der Sun Belt Conference.

Ausblick für die besten Group-of-5 Colleges

Wie du siehst, bieten die im Detail vorgestellten Teams einiges an Playmakern und Potenzial. Stellenweise ist der Underdog-Status nicht mehr berechtigt, denn die Spitze der Group-of-5 Conferences hat sich zu ernsthaften Konkurrenten von vielen Power-5-Programmen entwickelt. Auch 2020 werden dies gestandene Programme zu spüren bekommen.

College Playoffs: Das sind die Kriterien des Komitees

Welches Programm letztendlich den Titel „bestes G5-Team“ gewinnt und damit die Teilnahme an einem New-Years-Six Bowl erreicht, hängt von einigen Faktoren ab. Die AAC ist zwar stark besetzt, aber ein Kannibalisierungseffekt ist nicht auszuschießen. Auch die Broncos von Boise State sind für einen Stolperer gut. Ob Appalachian State unbeschadet durchkommen kann, bleibt abzuwarten. Programme, wie Louisiana, Navy, Air Force und SMU werden in ihren jeweiligen Conferences ebenfalls für einiges an Aufsehen sorgen.

Mein Tipp für 2020 bleibt aber UCF, die das Zeug haben in einer guten Conference die entsprechenden Qualitätssiege einzufahren und das Los für ein großes Bowl-Game zu lösen.

Peter ist College Football Fan mit Leib und Seele. Neben den Oklahoma Sooners und der Big 12 verfolgt er alle anderen Conferences regelmäßig und interessiert sich für alle möglichen Details der Nachwuchsliga. Insbesondere das Recruiting von High School Spielern, den NFL-Stars von morgen, beobachtet er intensiv.