Vor einiger Zeit haben wir eine große Umfrage zum Thema NFL, GFL und American Football gestartet. 2084 Teilnehmer haben mitgemacht. Jetzt präsentiert SCOUTREPORT – Das American Football Magazin nach und nach die Ergebnisse.

Wen interessiert die German Football League überhaupt? Von den 2084 Teilnehmern unserer Umfrage verfolgen etwas mehr als 56 Prozent die deutsche Football-Liga (1173).

Wie die Grafik zeigt, schauen fast so viele die Spiele im Stadion wie im Live-Stream (mehrfache Antworten waren möglich).

Ergebnisse der SCOUTREPORT-Umfrage (Grafik: SCOUTREPORT)
Ergebnisse der SCOUTREPORT-Umfrage. Grafik: SCOUTREPORT

Die Antworten zeigen: Die Live-Streams sind für jeden GFL-Klub eine Chance, um Reichweite zu erzeugen. Durch die Video-Streams kann zum Beispiel ein Football-Fan in München auch das Spiel zwischen den Lions Braunschweig und den Dresden Monarchs sehen.

GFL-Experte Erik Seewald: „Seit dieser Saison sind die Streams für GFL-Teams verpflichtend. Für die Fans und die neutralen Zuschauer ist das natürlich super. Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit steigt so mit Sicherheit.“

„Die Streams können allerdings auch eine Belastung für die Vereine sein: Sie müssen die Manpower und Technik auftreiben. Die GFL stellt lediglich die Streaming-Plattform zur Verfügung. Im Zweifel bleiben die Vereine auf den Kosten der Livestreams sitzen“, findet Seewald.

So informieren sich die GFL-Fans

Wie oft informieren sich die Befragten über die Amateurliga GFL? Der Großteil tut das wöchentlich.

Ergebnisse der SCOUTREPORT-Umfrage (Grafik: SCOUTREPORT)
Ergebnisse der SCOUTREPORT-Umfrage. Grafik: SCOUTREPORT

Hier liegt noch Potenzial. Dass sich fast die Hälfte der Fans nur einmal pro Woche informiert, kann nicht im Sinne der Liga und der Klubs sein. Die seit dieser Saison vorhandenen Video-Highlights der GFL-Partien oder Angebote wie zum Beispiel die GFL Redzone App könnten sich allerdings positiv auf diese Zahlen auswirken.

Wo informieren sich die GFL-Fans?

Auch hier waren Mehrfach-Antworten möglich. Ganze 71 Prozent informieren sich auf den Webseiten der Teams, 51 Prozent auf der offiziellen Liga-Seite.

Die restlichen Antworten fallen sehr kleinteilig aus und verteilen sich auf kleinere News-Seiten, Social-Media-Kanäle und Blogs.

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